29. Mai 2026
Bei einem Stratosphärenflug wird eine Sonde mit einem Wetterballon in grosse Höhen geschickt. Die Stratosphäre beginnt etwa zehn Kilometer über der Erde. Dort sind die Temperaturen sehr tief, die Luft dünn und der Luftdruck stark reduziert.
Während mehreren Wochen bereitete die Klasse verschiedene Experimente und Geräte vor, darunter Kameras, GPS-Sender sowie Messgeräte für Temperatur und Luftdruck. Die Schülerinnen und Schüler lernten, wie ein Wetterballon funktioniert und wie man eine Sonde baut, die den extremen Bedingungen standhält. Teamarbeit spielte dabei eine wichtige Rolle.
Am Tag des Starts wurde der Ballon mit Helium gefüllt und die Sonde befestigt. Nach dem Countdown stieg der Ballon langsam in den Himmel auf. Über den GPS-Sender konnte die Klasse den Flug live verfolgen.
Während des Fluges sammelte die Sonde Daten zu Temperatur und Luftdruck. Zudem entstanden beeindruckende Bilder, auf denen man die Krümmung der Erde und die Wolken unter der Sonde erkennen konnte.
In grosser Höhe platzte der Ballon, weil er sich durch den geringen Luftdruck immer weiter ausdehnte. Die Sonde fiel anschliessend mit einem Fallschirm zurück zur Erde. Mithilfe des GPS-Senders wurde sie später in Liechtenstein gefunden. Die Bergung dauerte mehrere Stunden, doch alle Geräte funktionierten noch einwandfrei.
Im Unterricht wertete die Klasse danach die gesammelten Daten und Bilder aus. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler viel über die Atmosphäre, Datenanalyse und wissenschaftliches Arbeiten.
Der Stratosphärenflug war für die dritte ISS Meggen ein unvergessliches Erlebnis. Das Projekt zeigte, wie spannend Naturwissenschaft und Technik sein können, wenn man selbst experimentiert. Gleichzeitig stärkte es Teamgeist, Verantwortung und Zusammenarbeit.
Solche Projekte verbinden Theorie und Praxis. Themen wie Luftdruck, Wetterballons oder Atmosphäre werden dadurch lebendig und verständlich. Für viele Schülerinnen und Schüler war es das erste wissenschaftliche Projekt dieser Art. Die Kombination aus Technik, Forschung und Abenteuer machte den Tag zu etwas ganz Besonderem.
Insgesamt war der Stratosphärenflug ein voller Erfolg. Er brachte der Klasse neues Wissen, viele gemeinsame Erinnerungen und zeigte, wie motivierend Lernen ausserhalb des Schulzimmers sein kann.
Redaktion: Leandro, Mania, Mael W. Projektteam Kommunikation und Marketing MINT ISS Meggen 2026
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