Die Diagnose des Läusebefalls und die Behandlung sind Sache der Eltern. Wichtig dabei ist jedoch ein koordiniertes Vorgehen mit der Schule, um die Weiterverbreitung zu unterbrechen.
Kopfläuse können zwar unangenehm sein, sind aber harmlos. Die Übertragung erfolgt üblicherweise direkt von Kopf zu Kopf, z.B. bei Spiel, Sport, in der Schule oder zu Hause und praktisch nie durch unbelebte Gegenstände (Bürsten, Kämme, Kopfbedeckungen, Bettwäsche sowie Hand- und Badetücher). Das Auftreten von Kopfläusen ist – entgegen einer noch immer weit verbreiteten Meinung – nicht das Resultat mangelnder Hygiene.
Auch tägliches Haare waschen schützt nicht vor einem Befall. Ein Befall sollte unter keinen Umständen verheimlicht werden. Nur durch Zusammenarbeit kann es gelingen, die Läuse wirksam zu bekämpfen.
Was müssen Sie tun?
- Wenn Sie Läuse oder Nissen bei Ihrem Kind feststellen, melden Sie dies umgehend der Klassenlehrperson.
- Lesen Sie das Merkblatt im Anhang und halten Sie sich exakt an die beschriebenen Behandlungsmassnahmen. Nur so lassen sich die Läuse dauerhaft bekämpfen.
- Beginnen Sie sofort mit der Behandlung mit einem Lausshampoo und kämmen Sie die Haare Ihres Kindes mit einem Läusekamm, damit auch die Eier/Nissen ausgekämmt werden.
Kinder mit lebenden Kopfläusen gehen erst wieder in die Schule, nachdem die erste Behandlung mit einem Läusemittel erfolgt ist.