Sozial- und Gemeinschaftswoche der 1. ISS: Cervelas, Tannzapfen und Ukulelen

Eine Woche lang regierte in Meggen nicht das WLAN, sondern das Beil. Es wurde gehackt und gesägt, bis die Späne flogen, und aus dem Holz wurde Feuer. Darauf gab es gleich dreimal Mittagessen im Wald. Die Cervelats waren aussen kohlrabenschwarz und innen noch etwas nachdenklich, und wer danach roch wie ein Räucherlachs auf Klassenreise, trug es mit Stolz.

25. September 2026

Zwischen den Mahlzeiten bauten die Klassen Minigolfbahnen, an denen selbst Profis
verzweifelt wären, massen Temperaturen und stellten fest, dass es im Schatten
tatsächlich kühler ist. Beim Pflanzenbestimmen entdeckten sie, dass Bäume mehr
Namen haben als «Baum». Die Kooperationsspiele gelangen bestens, nicht zuletzt dank
dem Blick über den Vierwaldstättersee. Es zankt sich schlecht, wenn einem die halbe
Innerschweiz zu Füssen liegt.
Am Mittwoch tobte die ultimative Schlacht Capture the Flag. Bündnisse wurden
geschlossen, gebrochen und erneuert, meist innerhalb von zehn Minuten. Am
Donnerstag ging es an der Waldolympiade auf die Slackline, durchs Spinnennetz und mit
verbundenen Augen durch den Parcours, gelotst von einer Mitschülerin und deren
Kommandos. Dazu kam Physik zum Anfassen mit Krantechnik und eine rasante Fahrt
auf der Tragbahre der Feuerwehr Meggen. Herzlichen Dank dafür!
Musikalisch hinterliess die Woche Spuren. Trommeln und Ukulelen trieben sämtliche
Waldtiere ins Exil, und sie hielten genau einen Refrain durch. Bei der Tannzapfentrophy
war Zielgenauigkeit gefragt, und es flogen mehr Zapfen als Argumente. Am Freitag gab
es in der Turnhalle Wochenendsport mit Wänden, Dach und Steckdosen.
Die Stimmung war super, die Freude gross, und der Wald hat es erstaunlich gelassen
genommen.

Redaktion: Stufenleiter 1. ISS Noël Zadori

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